Grüß mir den Avatar
Stefan Schomann unterwegs zum Planeten Pandora
Die südchinesische Provinz Hunan steht kurz davor, sich in Pandora umzubenennen. Ein Gipfel im Wulingyuan-Nationalpark wurde bereits Hallelujah-Berg getauft, und chinesische Reiseveranstalter bewerben Trips nach Hunan als „magische Fahrten zum Planet Pandora“. Das erste, was Besucher dann am Flughafen von Zhangjiajie zu Gesicht bekommen, ist ein riesiges Plakat, auf dem eine blauhäutige, katzenäugige Schönheit sie zwischen schwebenden Felsen willkommen heißt.
All diese Publicity verdankt sich dem Welterfolg von James Camerons Science-fiction-Märchen Avatar, für das die hiesigen Berge Modell standen. Und wer auf einem der dreitausend Felstürme von Wulingyuan steht, wer hinunterschaut in die Abgründe und hinüber zu den anderen Felsgebilden, die über den Wolken zu schweben scheinen, der wird das Filmdekor auf Anhieb wiedererkennen.
“Gewiß, ich hatte von Pandora gehört. Aber ich hätte nie geglaubt, daß ich mal dorthin fliegen würde“, berichtet der Held von Avatar. Mit Hunan erging es mir nicht anders. Was dann geschah, das erzähle ich auf stern.de .
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