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Torschusspanik

Dienstag, 22-06-10 00:27

Geniale Überschrift!

 

VonFernSeher

http://vonfernseher.de

Dienstag, 22-06-10 09:48

Ich weiß ja nicht, wie's 'rüberkam, aber meine Frage war durchaus ernst gemeint und über eine Antwort würde ich mich freuen.

 

Beantworter

Donnerstag, 24-06-10 14:00

Welche Frage war ernst gemeint?
Sie möchten wissen, ob Joffe wirklich gegen den "Islamofaschismus" kämpfen möchte und ausgerechnet(!) Schirrmacher, den ich als einzigen von der "Junta" schätze, die Politik vom "Zivilisatorischen" befreit haben will?
In meinem Land bekomme ich auch keine gedruckten deutschen Presseerzeugnisse, aber die Zeitungen kann ich im Internet genauso lesen wie Sie!

 

Schland-o-schland

Montag, 28-06-10 12:05

Das ist ja ein Zusammenspiel zwischen Michal und Eckardt wie zwischen Schweinsteiger und Özil!

 

Hans Wurst

Montag, 28-06-10 21:39

"Was ist das für ein Außenminister, den man nur noch mit griffbereiter Fernbedienung erträgt, weil man abschalten möchte, sobald er im Fernsehen die Stimme erhebt?"

Einblick in mein Wohnzimmer...

 

Hans Wurst

Montag, 28-06-10 21:45

"Wo aber findet man in der heutigen FDP einen Ludwig Quidde, der sich gegen absurde Kriegseinsätze im Ausland stemmt? Wo ist ein Erich Lüth, der aktiv für die Meinungsfreiheit kämpft? Und wo finden wir einen Karl-Hermann Flach, der die alte „Bürgerblock-Mentalität“ durch die moderne Forderung nach betrieblicher Mitbestimmung ersetzt?"

Politiker dieses Kalibers fehlen aber heute (in) jeder Partei. Außer vielleicht der Linken...

 

Vater 2er Kinder mit Frag

Dienstag, 29-06-10 09:21

Also das ist ja wohl der Gipfel der Unverschämtheit hier irgendwelche Vergleiche mit dem Fragilen-X zu ziehen. Was soll das überhaupt heissen "intelligenzgeminderte Idiotie". Hat der Autor diese Blogs überhaupt schon mal annähernd mit Menschen die vom Fragilen-X betroffen sind zu tun gehabt ? Wie kann man da irgendwelche Vergleiche ziehen wenn man keine Ahnung hat wovon man spricht. Ich selbst habe 2 vom Fragilen-X betroffenene Kinder und möchte die beiden in keinster Weise mit schwachsinnigen Fußballfans verglichen wissen. Es ist schon schlimm genug das kognitiv beeinträchtigte Menschen in unserer Gesellschaft nicht annerkannt werden, sondern auch noch verunglimpft werden.

Mir fehlen echt die Worte.......

 

Fan

http://www.fussball.de/transfermarkt-bremen-droht-mit-oezil-die-gleiche-geschichte-wie-dem-fc-schalke/id_21282260/index

Dienstag, 29-06-10 09:26

Es wird gerne schwarz und weiß gemalt. Aber leider ist es nicht so einfach. Schalke hat den damals 18-jährigen nicht einfach ziehen lassen, sondern einen Millionenangebot gemacht.

Özil und sein Vater und Berater pokerten damals bei seinem Heimatverein Schalke 04 um noch mehr Millionen, den der Verein in dieser Höhe nicht akzeptieren wollte und konnte. Diese Raffke-Mentalität brachte ihm seinerzeit in Gelsenkirchen und Umgebung den Spitznamen "Schnözil" ein. Als er dem Verein zwar seinen Handschlag gab, nicht aber seine Unterschrift, erklärte Andreas Müller, der damalige Manager der Schalker, frustriert über das Gebaren des Jungstars, dass der Spieler fortan kein Spiel mehr für den Verein machen würde.

Diese Haltung scheint sich übrigens jetzt in Bremen, wohin der Spieler nach seiner Demissionierung floh, nun exakt seine Fortsetzung zu erfahren. Özil spielt mit Bremen wie damals mit Schalke genau das gleiche Spiel. Auch hier geht es wieder um einen neuen Vertrag und mithin um eine Menge Geld. Und erneut wird er dabei zu einer "Reizfigur", die bisweilen durch provokanten Vertragspoker mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam macht

Es ist auch bei Özil nicht alles Gold, was glänzt!

 

Christine Wettstein

Dienstag, 29-06-10 23:37

Hallo Herr Schophaus,

es ist mir unverständlich, wie Sie bei der Darstellung von Verhalten, das Ihnen missfällt, in abwertender Weise Menschen mit einem speziellen Gendefekt als Referenztyp für eine im Fall des Fußballfans doch selbst verantwortete "Idiotie" heranziehen.

Aussagenlogisch ist in jedem Fall vor allem Ihre Textpassage idiotisch. Weder müssen Menschen mit fragilem X-Chromosom auf ganzer Bandbreite intelligenzgemindert sein, noch ist jede "Idiotie" auf das fragile X-Chromosom zurückzuführen. Der Vergleich ist nicht geistreich und gelungen, sondern falsch, geschmacklos und für die Betroffenen und ihre Angehörigen verletzend.

Man ersetze in Gedanken das von Ihnen unverständlicherweise zitierte und wenig bekannte Fragile X-Chromosom durch einen bekannteren Gendefekt, die Trisomie 21. Das wäre nicht mehr oder weniger geschmacklos, hätte aber möglicherweise mehr sozialisierte Hemmungen bei Ihnen als Schreiber oder mehr Empörung und Widerstand bei den Lesern hervorgerufen.

So wirkt Ihr Text launig und überladen, darüberhinaus unsachlich und verletzend. Und damit übrigens unprofessionell.

Auf wessen Kosten man sich bläht, ist einem oft nicht bewusst. Überflüssig, wenn es dabei den Text nicht verbessert, sondern nur Schaden anrichtet. Mein Tipp: Recherchieren Sie besser, bevor sie von Dingen sprechen, deren Bedeutung Sie nicht kennen. Vermeiden Sie Herablassungen gegenüber Gruppen von Menschen, die in der Bewältigung ihres Schicksals Enormes leisten. Und fragen Sie sich in Ihrem Handeln, was es nützt vs. was es schaden könnte.

Ich würde mich freuen, wenn Sie diese unsägliche Passage Ihres Textes entfernen.

Freundliche Grüße
Christine Wettstein



 

Michael Schophaus

Mittwoch, 30-06-10 14:57

Sehr geehrte Frau Wettstein,
sehr geehrter Vater 2er Kinder mit Frag,

Ich habe die Passage, in der ich das fragile X-Syndrom bei meiner kleinen wöchentlichen Glosse erwähnte und es damit scheinbar für Sie in einen unerträglichen Zusammenhang mit Schwachsinnigen beim Fußball brachte, mittlerweile heraus genommen.

Sollte ich Ihre Gefühle verletzt haben, bitte ich Sie hiermit aufrichtig um Entschuldigung. Wer meine Vita, auch meine Bücher kennt, weiß, dass es mir nicht im Traum einfiele, mich über Krankheiten in jedweder Form lustig zu machen.

Satire darf vieles, aber nicht alles - oder um es mit Kurt Tucholsky zu sagen: Der Satiriker ist immer ein gekränkter Idealist. Zumindest das mit dem Idealisten müssen sie mir glauben. Sonst würde ich nicht ohne Bezahlung für Magda schreiben.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Schophaus

 
 

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Mein fremder Freund: Ob der Islam zu Deutschland gehört, steht dahin. Sicher jedoch ist, dass jeder von uns einen Menschen kennt und mag, der einer fremden Kultur entstammt. Anlass genug, ihn in einer kleinen Portraitfolge aus dem ominösen Migrationshintergrund treten zu lassen, eh ihn Sarrazin abschafft. Ein ähnliches Ziel haben sich die Fotografen Wim Woeber und Ralph Wentz vorgenommen, der Porträts aus der Kölner Keupstraße wir im Rahmen unserer Serie zeigen.


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