Wechseljahre der Politik

Die neue Staatsräson: Wer dient ist schnell bedient.

Merkwürdig ist es schon, wenn ich meine Leute in Hamburg betrachte, dann frage ich mich erstaunt, Ja, wo sind sie denn? In neun Jahren Amtszeit hat Ole von Beust, der nette blonde Bürgermeister, 18 Senatoren und 28 Staatsräte entlassen, ausgewechselt und in den Ruhestand geschickt. Das hat meine Heimatzeitung, das „Hamburger Abendblatt“ ermittelt, und die ist in solchen Dingen sehr genau. Es stimmt also nicht, dass der allseits beliebte CDU-Bürgermeister untätig oder, wie einige behaupten, sogar ziemlich faul gewesen sei. Er hat fleißig gefeuert, auch wenn er sich durch Koalitionswechsel von dem einem oder anderen Senator trennen musste, zusammengenommen sind das 46 verdiente oder hoch verdienende Staatsdiener, die meisten noch weit entfernt vom Pensionsalter, die ich nun mit hohen oder sehr hohen Ruhegeldern unterhalte. Ole von Beust war mir nie lieb, aber teuer.


 


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Mein fremder Freund: Ob der Islam zu Deutschland gehört, steht dahin. Sicher jedoch ist, dass jeder von uns einen Menschen kennt und mag, der einer fremden Kultur entstammt. Anlass genug, ihn in einer kleinen Portraitfolge aus dem ominösen Migrationshintergrund treten zu lassen, eh ihn Sarrazin abschafft. Ein ähnliches Ziel haben sich die Fotografen Wim Woeber und Ralph Wentz vorgenommen, der Porträts aus der Kölner Keupstraße wir im Rahmen unserer Serie zeigen.



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