Die Tussi vom Beckham

Waldi und der Club der Zoten-Dichter

Weiber. Fußball. Bier. Bei Waldi ist die Welt noch in Ordnung. Kerleabend,  keine Tussi quatscht dir rein. Alice Schwarzer hat nie gelebt. Es wird Schenkel geklopft und versucht, aus jeder Zote Quote zu machen. Stammtisch eben. „Wir haben die Pflicht zum Rausch“, sprach Waldemar vor dem letzten Oktoberfest; und dass Veronica Ferres eine pralle, blonde große Frau ist, die alles hat, was in ein Dirndl hineingezwängt werden kann. Oans, zwoa, Macho!

Waldis WM-Club ist eine bessere Kneipe. Blau werden bei Rotlicht. Saufen und raufen und die GEZ zahlt. Kennt er gut, der Herr Hartmann. Hatte früher selbst eine Wirtschaft in Augsburg. Hockte dann später oft im Münchner „Alter Simpl“  Wo er angeblich auch seinen Job als Journalist bekam. CSU-Spezi und Bayrischer Rundfunk? Geht immer. Host mi? Danach war er die Duzmaschine. Kumpelte jeden an, und na klar, das mit Völler haben wir alle gesehen. Nach dem 0:0 gegen Island vor sieben Jahren. „Du sitzt hier locker bequem auf deinem Stuhl“, raunzte Rudi Herrn Hartmann an, „hast drei Weizenbier getrunken und bist schön locker.“ Kurze Zeit später machte Waldi Werbung für Paulaner. Man gönnt sich ja sonst nichts. 2007 hat er den Boxer Jürgen Blin vor laufender Kamera für ziemlich tot erklärt, der bis heute als erfolgreicher Unternehmer wunderbar lebt. Zuviel Weizen?

Gestern abend war es wieder soweit. Was haben wir gelacht!  Fritz Wepper, Günther Maria Halmer, der Müller Hansi und Matze Knop als Franz Beckenbauer waren da. Ein Fußballer, ein Spaßmacher, zwei Schauspieler, ein Waldi. Hören Sie mal rein.

Fritz: „Die Engländer haben von der Körpersprache her enttäuscht.“ Matze Franz: „Wenn dieser Torhüter gut sein soll, dann bin ich keine Lichtgestalt, sondern eine Taschenlampe mit Wackelkontakt. Günther Maria: „So wie die Griechen spielen, werden sie keine Europameister bei der WM.“ Fritz: „Die Griechen haben von der Körpersprache her enttäuscht.“ Waldi: „Hans? Hansi?“ Matze Franz: „Der Beckham sitzt verletzt am Spielfeldrand. Was der nicht alles macht, um von seiner Alten wegzukommen.“ Fritz: „Die Amerikaner haben von der Körpersprache her enttäuscht. Waldi: „Hans, hallo, Hansi?“  Hansi: “Als ich damals spielte ...“ Matze Franz: „Der Anzug von Maradona war toll, da hat er endich mal zum richtigen Stoff gegriffen. Fritz: „ Die Argentinier haben von der Körpersprache her enttäuscht.“ Matze Franz: „Fußball ist in den USA so beliebt wie bei uns Geröllskifahren.“ Waldi: “Hansi?“ Bald mehr aus dem Club der Zoten-Dichter.


 


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Mein fremder Freund: Ob der Islam zu Deutschland gehört, steht dahin. Sicher jedoch ist, dass jeder von uns einen Menschen kennt und mag, der einer fremden Kultur entstammt. Anlass genug, ihn in einer kleinen Portraitfolge aus dem ominösen Migrationshintergrund treten zu lassen, eh ihn Sarrazin abschafft. Ein ähnliches Ziel haben sich die Fotografen Wim Woeber und Ralph Wentz vorgenommen, der Porträts aus der Kölner Keupstraße wir im Rahmen unserer Serie zeigen.



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