Der Everest-Express, Teil 4

Ein Ehepaar am höchsten Berg der Welt

Von Tom Dauer

Copyright: R.Dujmovits-www.amical.de

Zu zweit, und nicht mehr allein. Ralf Dujmovits und Gerlinde Kaltenbrunner haben ihr ursprüngliches Ziel aufgegeben und sich unter die Bergtouristen am Mount-Everest-Normalweg gemischt. Das Bild zeigt das Ehepaar auf dem Island Peak (6189 m) in der nepalesischen Khumbu-Region. Der markante Gipfel links ist der Ama Dablam (6856 m). (Foto: R.Dujmovits-www.amical.de)

 

Am 1. April 2010 brachen die Höhenbergsteiger Gerlinde Kaltenbrunner, 39, und Ralf Dujmovits, 48, nach Tibet auf. Ihr Ziel: eine Durchsteigung der 2500 Meter hohen, extrem schwierigen Nordwand des Mount Everest (8850 m). Inzwischen hat das Ehepaar allerdings seinen Plan geändert.

Seit Mittwoch, 19. Mai sind Gerlinde Kaltenbrunner und Ralf Dujmovits nun auf dem Normalweg von der tibetischen Seite des Mount Everest unterwegs. Dieser führt über den Nord- und Nordostgrat zum Gipfel. Laut Prognose öffnet sich am 23. und 24. Mai ein Wetterfenster, das den Bergsteigern den Aufstieg auf 8850 Meter Höhe erlauben soll.

Anders als in der Nordwand des Berges ist Deutschlands höchstes Pärchen auf dem Normalweg allerdings nicht allein. So erreichten bereits am 17. Mai, während der ersten Schönwetterphase, über 50 Bergsteiger von Tibet und Nepal kommend den Gipfel des Mount Everest. An einem einzigen Tag! Für das kommende Wochenende wird mit einem ähnlichen „Summit Tsunami“ gerechnet.

Vermutlich zählen Gerlinde Kaltenbrunner und Ralf Dujmovits dann zu den wenigen Bergsteigern, die auf Flaschensauerstoff verzichten. Mit der englischen Luft wird die Höhe des Berges um etwa 1000 Meter reduziert – auf dem Mount Everest ist man damit also nicht gewesen. Die Zahl derer, die den höchsten Berg der Erde tatsächlich bestiegen haben, reduziert sich so auf 130 Bergsteiger. Die restlichen 4500 haben etwas Ähnliches gemacht.


 


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Mein fremder Freund: Ob der Islam zu Deutschland gehört, steht dahin. Sicher jedoch ist, dass jeder von uns einen Menschen kennt und mag, der einer fremden Kultur entstammt. Anlass genug, ihn in einer kleinen Portraitfolge aus dem ominösen Migrationshintergrund treten zu lassen, eh ihn Sarrazin abschafft. Ein ähnliches Ziel haben sich die Fotografen Wim Woeber und Ralph Wentz vorgenommen, der Porträts aus der Kölner Keupstraße wir im Rahmen unserer Serie zeigen.



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