Verkoppelt

Über eine unglaubliche Überschrift

Manchmal möchte man anderer Leute Einfälle klauen, weil die so treffend sind und genau das auf den Punkt bringen, was einem selbst – warum auch immer – nicht eingefallen ist, was man aber irgendwie auch hätte sagen wollen. Man möchte also den Guttenberg machen, was man aber natürlich nicht macht, weil sich das einfach nicht gehört. Außerdem wird es ja immer schwieriger, den Klau von Einfällen zu verschleiern.

Es war aber so, daß mich ein deutliches Unwohlsein überkam, als ich kürzlich auf den Aufmacher der Heimatzeitung blickte. Es ging um unterirdische Lagerstätten für Kohlendioxid, die sich vor allem auch im Norden Deutschlands aufgrund geologischer Gegebenheiten auftaten. Jede Menge Kellerräume unter den Weiten Niedersachsens und Schleswig-Holsteins, jede Menge Platz für dieses schmutzige Gas. Nun aber hatte man aus "Regierungs- und Koalitionskreisen" vernommen, daß beide Bundesländer geschont werden sollen. Für die Heimatzeitung – völlig nachvollziehbar – der Aufmacher am 17. Februar.

Aber: Was setzte die Newsdesk-Besatzung des Tages bloß als Überschrift darüber? Aua, dachte ich, das geht doch nicht! Lesen Sie selbst, was dem geheimnisvollen Dr. No dazu eingefallen ist, worauf ich hier ordnungsgemäß verlinken möchte.


 


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Mein fremder Freund: Ob der Islam zu Deutschland gehört, steht dahin. Sicher jedoch ist, dass jeder von uns einen Menschen kennt und mag, der einer fremden Kultur entstammt. Anlass genug, ihn in einer kleinen Portraitfolge aus dem ominösen Migrationshintergrund treten zu lassen, eh ihn Sarrazin abschafft. Ein ähnliches Ziel haben sich die Fotografen Wim Woeber und Ralph Wentz vorgenommen, der Porträts aus der Kölner Keupstraße wir im Rahmen unserer Serie zeigen.


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