Madonna gegen Valentino

Eine 500 Jahre alte Skandalgeschichte

Von Till Bastian

Cesare Borgia alias Valentino auf einem Gemälde des frühen 16. Jahrhunderts

Luca Landucci, ein ehrbarer Gewürzkrämer und Apotheker zu Florenz, im Jahre 1436 geboren, hat von 1450 bis zu seinem Tod anno 1516 eine umfängliche Chronik geführt, die - freilich aus seiner persönlichen Perspektive - über viele dramatische Einzelheiten der Stadtgeschichte berichtet, so etwa über die Folterung und Verbrennung des Mönches Girolamo Savonarola (22. Mai 1498), der die Stadt für eine kurze Frist fest seinem geistlichen Regiment unterworfen hatte.

Der biedere Bürger Landucci erlebte und durchlitt - denn die sechsundfünfzig Jahre seiner Chronik waren für Florenz und für ihn selber meistenteils keine gute Zeit - während seiner historiographischen Buchführung auch das Jahr 1500. Ein Gefühl der „Zeitenwende“, des „Epochenwechsels“ - wie wir es als rückblickende Besserwisser erwarten mögen - hatte er dabei freilich nicht ... wie er sich überhaupt kaum um „Weltpolitik“ im modernen Sinn bekümmerte. Zwar erwähnt er freudig die Eroberung Granadas im Jahr 1492 und die damit abgeschlossene Rechristianisierung der iberischen Halbinsel - nicht aber die „Indienfahrt“ des Kolumbus im selben Jahr.

Ebenso unbeachtet bleibt die Reise Vasco da Gamas 1498, der Indien wirklich erreichte, und die Teilung der Welt zwischen Spanien und Portugal noch im gleichen Jahr, wie sie der von Papst Alexander bewirkte Vertrag von Tordesillas festschrieb. Dieser Papst hatte für 1500 ein „heiliges Jahr“ ausgerufen, aber auch das interessierte Landucci nur mäßig - hatte er doch schon 1475 mit seiner Schwester an einem solchen „Jubiläum“ teilgenommen (die „heiligen Jahre waren damals arg in Mode, der für die Kirche höchst lukrativen Ablässe wegen, was bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit, 1525, den deutschen Mönch Martin Luther zutiefst empören sollte). „Und am 25. Dezember 1499 war das heilige Weihnachsfest und es begann das Jubiläum in Rom, und es zogen recht viele von jenseits der Berge hier durch.“ So Landuccis letzter Eintrag 1499 - punktum. Die Sylvesternacht 1499 findet - für unsere erlebnishungrige Mediengesellschaft unvorstellbar - keine Beachtung, ebensowenig der erste Tag des Jahres 1500.

Landuccis erste Niederschrift im neuen Jahr hat es allerdings in sich: „Und am 9. Januar 1499 (hier irrt er sich - gemeint war 1500!) hören wir, daß die Madonna ihr Heiratsgut vom Papst verlangte...“ Diese Bemerkung zielt auf eine der größten Skandalgeschichten der italienischen Renaissance - und die interessiert den Florentiner sehr wohl. Die Madonna, die „Heiratsgut“ vom Papst verlangt - wer ist das? Es soll gleich erklärt werden - doch verweilen wir noch kurz beim Papst selber.

Wie schon erwähnt, handelt es sich um Alexander VI., 1430 zu Valencia geboren und dort auf den Namen Rodrigo de Borgia getauft. Seit 1455 Bischof der Stadt, wurde er - wie im Mittelalter durchaus üblich - 1468 zum Priester geweiht, was ihn an der Fortführung eines sehr weltlichen Lebenswandels nicht hinderte, dem auch mehrere Kinder entsprossen (Lukrezia und Cesare Borgia sind bloß die bekanntesten). Dieser Mann war zweifellos einer der skrupellosesten unter all den Verbrechern, die je den Stuhl Petri bestiegen haben (und wenige waren das nicht). Er amtete von 1492 bis 1503 - „sein Pontifikat war ein Unglück für die Kirche“ stellt auch das brave „Lexikon der Päpste“ fest, das 1985 im katholischen Verlag Friedrich Pustet erschienen ist.

Und nicht nur für sie - denn auch in die Geschichte der Stadt Florenz, beispielsweise, hat dieser Papst kräftig hineinregiert. Dennoch findet Alexander in Landuccis Chronik eher selten Erwähnung - desto mehr allerdings sein berüchtigter Sohn Cesare, den schon seine gewiss nicht zimperlichen Zeitgenossen als „Ungeheuer in Menschengestalt“ empfanden, und zwar durchaus zu Recht. „Valentino“, wie ihn ganz Italien nannte (er führte seit 1498 den Titel des Herzog von Valentinois), stand an der Spitze eines äußerst übel beleumundeten Söldnerheeres, und mit ihm durchschweifte er die Umgebung von Florenz, das nicht mit ihm im Kriege lag, sondern desöfteren Gesandte zu ihm schickte (unter ihnen Niccolò Macchiavelli).

Besonders gerne schikanierte und plünderte man Landvolk und Bauern - manche Männer hängte man an den Hoden auf, um Gut und Geld zu erpressen, oder einfach aus Freude an der Quälerei, und einmal vergewaltigte die Soldateska eine junge Frau samt ihrem 17jährigen Bruder („Ich weiß nicht, ob ich diese Verruchtheit niederzuschreiben imstande sein werde“ notiert Landucci; wie meist in solchen Fällen, schafft er es aber doch - wenngleich mit ungewöhnlichen grammatikalischen Fehlern...) Diese und andere Scheußlichkeiten ereigneten sich allerdings erst zwei Jahre später; kehren wir deshalb zur Jahreswende 1499/1500 zurück. Damals zog „Valentino“ mit einem großen Heer gegen die Städte Imola und Forli, die von der „Madonna von Imola“ regiert wurden.

Hinter dem Namen, der gerade in diesem Fall etwas seltsam anmutet (seine Herkunft ist strittig) verbirgt sich eine kaum weniger schillernde Renaissancegestalt: Caterina Sforza, die Nichte des Herzogs Ludovico Sforza in Mailand und Halbschwester von Bianca Maria, der Gemahlin des Kaisers Maximilian - der übrigens, eine Kuriosität am Rande, als Witwer im Jahre 1511, während einer Erkrankung des Papstes Julius II. - Alexander war 1503 verstorben - , erwog, sich selber zum Papst krönen zu lassen). Geboren 1463, war Caterina während der hier geschilderten Ereignisse 36 Jahre alt.

Zunächst heiratete sie Girolamo Riario, den Grafen vom Imola, mit dem sie als Elfjährige verlobt worden war - doch dieser wurde am 14. April 1488 von einem Attentäter namens Cecco dell’Orso ermordet. Die Einwohner von Forli sympathisierten mit der Tat und bemächtigten sich der Witwe und ihrer Kinder - so wollten sie die Übergabe der Festung erzwingen. Deren Kommandant erklärte jedoch, nur Caterina die Tore zu öffnen und nur mit ihr zu verhandeln - durch das Tor getreten, ließ die Frau es sofort wieder schließen und das Banner der Sforza aufziehen, obschon sie ihre Kinder in den Händen der Feinde zurücklassen musste.

Die damals 25-Jährige - „qui sous corps féminin monstra masculin courage“, wie der französische Chronist Jean d’Authon bewundernd feststellt - hatte sich nicht verschätzt: ein Entsatzheer nahte, die Verschwörer flohen, das Volk zerstreute sich, und am 29. April konnte Caterinas achtjähriger Sohn Ottaviano zum Herrn von Imola und Forli ausgerufen werden. Seine Mutter indes sollte 1499, elf Jahre später, noch ganz andere Beispiele von Courage geben, wie wir noch hören werden.

Einstweilen heiratete sie abermals, doch auch ihr zweiter Gatte wurde ermordet - und schließlich, 1497, ehelichte sie einen Medici aus jenem Familienzweig, der den Adelstitel abgelegt hatte, um in die republikanische Volksversammlung wählbar zu sein. Diese Medici hatten den Namen Populano angenommen, und unter ihnen stach Giovanni (geboren 1467) besonders hervor - ein gutaussehender Mann (was man ja nicht von vielen Medici sagen konnte), der 1496 von der Stadtregierung als Gesandter nach Rom geschickt wurde.

Caterina Sforza verliebte sich sofort in den vier Jahre jüngeren Mann und heiratete ihn ein Jahr später (was aber nicht öffentlich bekannt gegeben wurde); doch Giovanni starb bereits 1498. Noch im selben Jahr wurde sein gleichnamiger Sohn geboren, später Giovanni delle Bande Nere genannt, weil er stets eine schwarze Rüstung trug (sie kann heute in Florenz im Museo Stibbert besichtigt werden). „Ganz Feuer, Waffen und Pferde“ jubelte die Mutter später über ihr kriegerisches Kind, und in der Tat wuchs der junge Giovanni zu einem ganz besonders rücksichtslosen Condottiere heran.

Er wurde 1527 vor Mantua durch Schüsse kaiserlicher Landsknechte so schwer verletzt, daß man ihm das Bein amputierte - ob trotz oder wegen der Operation, jedenfalls starb er kurz danach, von seinem einstigen Zechkumpan Petro Arentino betrauert, darüber hinaus wohl nur von wenigen...

Aber Giovanni war erst ein Jahr alt, als seine Mutter, soeben zum dritten Mal verwitwet, selbst ihr größtes Kriegsabenteuer zu meistern hatte. Den Ausschlag dazu gab Papst Alexander - zunächst durchaus an guten Beziehungen zu Caterina interessiert, versuchte er jedoch zugleich, seinem 1476 geborenen Sohn Cesare ein eigenes Besitztum in der Romagna zu verschaffen. Deshalb schlug er Caterina, der „Madonna von Imola“, vor, ihren bereits erwähnten Sohn Ottaviano mit der gleichaltrigen Tochter des Papstes, Lukrezia zu vermählen, was die herrische Caterina jedoch brüsk zurückwies.

Im März 1499 erklärte der darüber ergrimmte Papst Caterina, diese „Tochter der Ungerechtigkeit“, ihrer Besitztümer für verlustig und belehnte Cesare mit ihnen - zur Begründung verwies er auf angeblich ausstehende Tributzahlungen. Caterinas Protest verhallte ungehört, und der Advokat Messer Giovanni, den sie samt 3000 Dukaten nach Rom geschickt hatte, wurde dort gar nicht erst vorgelassen.

Nun also kam es zum offenen Kampf zwischen der „Madonna von Imola“ und „Valentino“, dem Vollstrecker des päpstlichen Machtwillens, der schon bald mit einem gewaltigen Heer anrückte, um sein neues Besitztum zu erorbern. Am 1. November schickte Caterina ihre Kinder von Imola nach Florenz, auch Ottavio, während „sie sich entschloß, dort zu bleiben und sich zu verteidigen“, wie Lucca Landucci notierte. Hartnäckig hält sich das Gerücht, sie habe Cesare Borgia zu einem Zweikampf herausgefordert - se non é vero, é bon trovato. „Am 27. November hörten wir“ - so wieder Landucci - „daß der Sohn des Papstes Imola genommen hatte, die Rocca aber nicht bekommen“.

Diese Festung („Rocca“) wurde nun schwer beschossen - Lunducci hörte den Donner der Bombarden bis auf sein Landgut bei Dicomano, und notierte: „Die Madonna war abgereist und nach Forli gegangen und befestigte sich dort; und man sagte, sie habe in der Festung einen gelassen, der ihr als Geiseln seine Kinder und Frau gegeben hatte, daß, wenn er je die Festung übergebe, sie die genannte Frau und Kinder töte.“ Dieser Kommandeur hieß Dionigi di Naldo da Brisighella; er wurde wenig später am Kopf verwundet, während Valentino die Beschießung der Festung auf eine Schwachstelle konzentriete, die ihm einst beim Bau beschäftigter Zimmermann verraten hatte. Am 11. Dezember erfolgte die Übergabe.

Nun wandte sich die Armee des Papstsohnes „vor der der Schrecken in einem Blutrauch einherzog“, wie es heißt, gegen Forli. Sie bestand aus circa 15 000 päpstlichen Soldaten, 15 000 Franzosen unter Yves d’Alègre und 4 000 Schweizern. Die Bevölkerung, mit gutem Grund eine gnadenlose Plünderung befürchtend, wollte die Unterwerfung anbieten - Caterina willigte ein und zog sich am 21. Dezember in die Festung zurück. Vor deren Mauern stießen die Verbündeten auf ungewohnten Widerstand: „Als sie gegen ein Weib auszogen, fanden sie einen Mann“, wie Piero Parenti 1501 schreibt.

Bei dem furchtbaren Kampf, der jetzt entbrannte - die Rocca wurde drei Wochen berannt - schien es am Ende, als sei Caterina schließlich sogar zur Selbstvernichtung entschlossen; jedenfalls zündeten die Belagerten ihre Pulvervorräte an und setzten die Verteidigungsanlagen in Brand. Es mochte auch Verrat mitgespielt haben, als schließlich ein Mann namens Giovanni di Casale die weiße Fahne hißte. Caterina kämpfte mit ihren beiden Brüdern und wenigen Gefolgsleuten immer noch weiter, als sie am 13. Januar 1500 gefangengenommen wurde.

Ausdrücklich ergab sie sich nur den Franzosen, doch Cesare Borgia scherte sich nicht um das Gewohnheitsrecht und brachte sie trotzdem nach Rom, wo der Papst sie in einen lichtlosen Kerker sperrte - zu gerne hätte er ihr den Prozeß gemacht, und zwar unter der Anklage, sie habe ihn mit einem vergifteten Brief zu ermorden versucht. Erst auf eine dringende Intervention des französischen Hauptmannes Yves d’Alègre hin (er war im Juni 1501 nach Rom gekommen), wurde sie am 30. Juni 1501 freigelassen. D’Alègre, dem sie sich anderthalb Jahre zuvor ergeben hatte, prägte dabei den bemerkenswerten Satz „on n’emprisonne pas les dames“: Damen sperrt man nicht ein.

Am 25. Juli kam sie nach Florenz „um hier zu wohnen“, wie der unermüdliche Landucci notierte - freilich stets auf der Hut vor Anschlägen des Papstes (so täuschte sie zunächst eine Reise über Land vor, nahm dann aber doch das Schiff nach Livorno). Dort lebte sie bis zu ihrem Tod im Jahre 1509 recht zurückgezogen und widmete sich ganz der Erziehung ihres jüngsten Sohnes Giovanni. Ihre beiden Erzfeinde hat sie überlebt: Papst Alexander starb am 19. August 1503 an einem Malariaanfall.

Auch sein Sohn Cesare wurde von der selben Krankheit niedergeworfen. Mit seinem Glück ging es jetzt zu Ende - Alexanders Nachfolger Julius II., am 2. November 1503 nach kurzem Konklave gewählt, ließ „Valentino“, der soeben ein Schiff nach Livorno besteigen wollte, in Ostia  verhaften, weil er die noch immer von seinen Soldaten besetzte Burg von Forli nicht dem Heiligen Stuhl zurückerstattet hatte. Ab Januar 1504 traf er immer wieder neue Abmachungen mit dem Papst, wurde freigelassen, unter Aufsicht gestellt, erneut freigelassen und schließlich - als er neue Truppen um sich sammelte - von dem berühmten „Gran Capitano“, dem spanischen Feldherrn Gonsalvo Hernandez de Cordova, am 27. Mai erneut inhaftiert.

Gonsalvo versprach ihm die Freiheit, wenn er nun endlich Forli dem Papst übergebe, was Cesare in der Tat veranlaßte - doch nun schlug man ihn mit den eigenen Waffen, löste das Versprechen nicht ein und deportierte den einst so mächtigen Mann im August nach Spanien. Zunächst in einem kastilischen Schloß eingesperrt, gelang ihm die Flucht an den Hof von Navarra, wo sein Schwager regierte; am 11. März 1507 fiel er im Kampf gegen feindliche Truppen.

Caterina Sforza im fernen Florenz wird die Nachricht mit Befriedigung vernommen haben; sie hat ihren einstigen Widersacher um zwei Jahre überlebt und ist 1509 gestorben. Während die Nachwelt sich in der negativen Beurteilung von Vater und Sohn Borgia weitgehend einig ist, schwankt ihr Bild in der Geschichte - wie auch die Gemälde von Lorenzo di Credi und Giorgio Vasari recht unterschiedlich ausgefallen sind. Der Amerikaner James Cleugh, der 1975 ein vielgelesenes Buch über die Medici verfaßt (und vielleicht ein wenig zuviel an Bewunderung für Lorenzo il Magnifico, den „Prächtigen“ hineingepackt hat) erwähnt sie nur mit offener Abscheu; Marie Herzfeld hingegen (1855 - 1940), die 1912 das Tagebuch des Luca Landucci auf Deutsch veröffentlicht hat, spricht voller Enthusiasmus von ihr. Vielleicht sind die Sympathien nicht ganz zufällig zwischen einem Mann und einer Frau so verschieden verteilt...

Doch wie auch immer wir über den machtbessenen Papst Alexander, über seinen Sohn, den brutalen Söldnerführer, und über ihre entschlossene Gegnerin, die „Madonna von Imola“ auch denken mögen - einer überlebte sie alle: Luca Landucci, der Gewürzhändler, Apotheker und Chronist. Sein zweiter Sohn Antonio - nur die Namen der männlichen Kinder sind, dem Zeitgeist getreu, von ihm festgehalten worden - studierte seit 1503 in Bologna und erwarb dort den Doktorgrad. Sein Vater wurde 1514 zum Witwer - seine Frau Salvestra nennt er, zwei Jahre vor dem eigenen Tod, seine „liebe Gefährtin“, die „in den 48 Jahren, die sie mit mir gelebt hatte, mich niemals gegen sie zornig werden machte.“

Landucci erlebte die grauenhafte Plünderung von Prato durch die spanischen Truppen (1512) und wenig später den Wiedereinzug der Medici in Florenz - er berichtet für diese Monate eine auffällige Häufung von Selbstmorden, hält sich aber nicht minder auffällig mit politischen Kommentaren zurück. „Und in diesen Tagen kamen die Deutschen in der Lombardei bis Mailand“ - so sein letzter Eintrag irgendwann Ende Mai 1516. Nach diesen Sätzen ziert ein von unbekannter Hand eingefügtes, großes Kreuz Landuccis Tagebuch.

Am 2. Juni 1516 wurde unser unermüdlicher Chronist begraben. Inmitten von Gewalt und umgeben von Gewaltmenschen führte er ein ruhiges, aber stets aufmerksames Leben, notierte seine Beobachtungen ebenso präzise wie seine Einnahmen, seine Ausgaben und die Tagespreise. Das neue, 16. Jahrhundert hat ihn wenig interessiert, das Heraufdämmern einer neuen Zeit scheint er kaum bemerkt zu haben - wohl aber hat er es, viele spätere Entwicklungen vorwegnehmend, selbst verkörpert: den Aufstieg des Bürgertums.

Und uns als Bürgern steht es gut an, uns 500 Jahre später dieser Zeiten zu erinnern.


 


Mit ... teilen: 



Artikel empfehlen
Mein fremder Freund: Ob der Islam zu Deutschland gehört, steht dahin. Sicher jedoch ist, dass jeder von uns einen Menschen kennt und mag, der einer fremden Kultur entstammt. Anlass genug, ihn in einer kleinen Portraitfolge aus dem ominösen Migrationshintergrund treten zu lassen, eh ihn Sarrazin abschafft. Ein ähnliches Ziel haben sich die Fotografen Wim Woeber und Ralph Wentz vorgenommen, der Porträts aus der Kölner Keupstraße wir im Rahmen unserer Serie zeigen.


NEU

Streit
12.10.2016

Leidenschaften
11.01.2017
Der Volltreffer von Eppendorf
Liebeserklärung an eine Kneipe
Von Michael Schophaus (Text) und Frank Dietz (Fotos)

Die Reportage
06.08.2014

Die Stadt und ich
01.03.2014

Wiese und Weltall
12.12.2014

Bel Etage
14.04.2015

KrossMedia
12.01.2015