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Heinrich Jaenecke

Geboren am 25. Februar 1928 (im Zeichen der Fische). Gestorben am 4. Oktober 2014.

Nach chaotischen Kriegs- und Nachkriegsjahren Auswanderung nach Argentinien, dem damals wohlhabendsten Land der südlichen Halbkugel. Erste journalistische Arbeiten beim deutschsprachigen (und antifaschistischen) Argentinischen Tageblatt, parallel dazu Studium der Architektur und Hilfsarbeiter am Bau.

1954 Rückkehr nach Deutschland. Journalismus als Hauptberuf. 1965 zum stern, dort dreißig Jahre lang Redakteur, Reporter und Kolumnist. Seit 1995 freier Autor.

Zahlreiche Buchveröffentlichungen, unter anderem Die deutsche Teilung, Die weißen Herren (Geschichte Südafrikas), Es lebe der Tod (der Spanische Bürgerkrieg), Der blinde Adler (Reflexionen über Deutschland) und Träumer, Helden, Opfer (Geschichte Polens).

Letzte größere Arbeiten: Erinnerungen an Argentinien und Ich war nie in Acapulco – Über die Mühsal und die Lust zu schreiben.


MAGDA trauert um Heinrich Jaenecke: Zum Nachruf von Emanuel Eckardt