Die Seidenstraße auf Schienen

Tonbildschau in fünf Teilen

Von Stefan Schomann

Teil 1

 

Einst gehörten sie den Pferden: Die unermeßlichen Steppen Asiens, die den Erdteil vom Schwarzen bis zum Gelben Meer durchziehen. Doch als der russische Entdecker Nicolai Michailowitsch Prschewalski sie um 1880 durchstreifte, fand er nur mehr wenige Exemplare der nach ihm benannten Wildpferde. Statt dessen eroberte bald darauf die Eisenbahn die Steppen.

Seit einigen Jahren verkehrt sie nun auch wieder regulär zwischen Kasachstan und China. Und so kann man komfortabel durch eine Region reisen, die jahrhundertelang für ihre Unwägbarkeit berüchtigt war. Die Strecke deckt sich mit der nördlichen Route der Seidenstraße, jenes Netzes alter Handelswege, auf denen Geld und Güter, Sklaven und Soldaten, Nachrichten, Ideen, ja ganze Religionen zwischen Ost und West hin- und herwanderten.

Drei Wochen lang kreuzte ich per Bahn von Turkestan bis Tibet, fast 6000 Kilometer quer durch Innerasien.

 

Teil 2

 

Teil 3

 

Teil 4

 

Teil 5

 



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